NarkosemonitorMonitoring

Moderne Systeme der Narkoseüberwachung erlauben frühzeitige Veränderungen des Kreislaufs nachzuvollziehen: Herzfrequenz, EKG, Blutdruck, Sauerstoffgehalt im Blut, Atmung wie Frequenz, Atemvolumen, Kohlendioxid, Sauerstoff und Narkosegase im Atemgemisch werden kontinuierlich, sowohl bei der Einatmung wie auch bei der Ausatmung des Patienten, überwacht. Die exakte Überwachung des Gasdruckes in den Lungen wird kontinuierlich gemessen. Das Eindringen des Narkosegases in den Blutkreiskauf und die Abgabe des ausgeatmeten Kohlendioxids aus dem Körper an den Narkosekreislauf werden somit sorgfältigst gesteuert. Die Überwachung erlaubt den Schutz der empfindlichen Lungenbläschen. Sollte dennoch der Grenzwert überschritten werden, öffnet sich automatisch ein Überdruckventil, wodurch der Überschuss an Narkosegas an das Absaugsystem übergeben wird und über ein Rohrleitungssystem aus dem Gebäude ins Freie ausgestoßen wird.